Als ob ich davonschweben würde. Als ob mein Körper im Wasser läge, am Rücken, Toter Mann, und ich ihn einfach davongleiten ließe. Wo mir der Kopf steht weiß ich nicht und was ich fühlen soll und wie ich meine Gedanken einordnen und kategorisieren und verstehen soll. Die immergleichen, ewigen, zu lauten, nicht zu stoppenden Gedanken.



Ein Leben möchte ich, ein volles, kein halbleeres mehr. Eine Sprache will ich finden, in Bildern und vielleicht wieder in Worten. Gestern Nacht ist mir diese Idee gekommen. Das Fenster war offen, die Bettdecke zu warm und auf einmal war da der Wunsch, zu schreiben. An die kleine begonnene Geschichte mit dem Stiegenhaus in dem es nach Fisch riecht hab ich denken müssen. Und an den kleinen Moment im Bus mit dem Goldfischmädchen. Vielleicht wird das Schreiben mich heilen. Vielleicht auch nicht.
21.1.15 21:39
 


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